ROBERT TREBUSINDUSTRIAL TRANSFORMATION
← Alle Impulse
Daten & KI · 2 Min. Lesezeit

AI Foundry: Aus einzelnen KI-Schritten ein verwendbares Ergebnis machen

Drei orangefarbene Glasstationen für Recherche, Dokumenterstellung und Prüfung sind mit einem gemeinsamen Ergebnis verbunden.
Recherche, Erstellung und Prüfung zu einem gemeinsamen Ergebnis verbinden. Konzeptionelle KI-Illustration zum Arbeitsansatz AI Foundry; keine Darstellung eines laufenden Systems.

Die Recherche liegt in einem Chat, der Entwurf in einem zweiten und die Korrekturen in einer weiteren Datei. Beim nächsten Arbeitsschritt ist unklar, welche Fassung gilt. Einzelne KI-Schritte waren schnell. Das Zusammenführen kostet erneut Zeit und Aufmerksamkeit.

Für meinen Arbeitsansatz verwende ich den Begriff AI Foundry. Er beschreibt, wie spezialisierte KI-Werkzeuge und Agenten Recherche, Erstellung und Prüfung für eine klar definierte Aufgabe unterstützen. Entscheidend ist für mich, dass ihre Beiträge in einem nachvollziehbaren Ergebnis zusammenkommen.

Den Auftrag vom Ergebnis her formulieren

Ein Auftrag braucht einen konkreten Zweck, eine geeignete Informationsgrundlage und einen überprüfbaren Abschluss. Bei einer fachlichen Ausarbeitung würde ich Leserfrage, Umfang, Quellen und benötigte Konsequenz festlegen. Bei einer technischen Aufgabe kommen andere Prüfkriterien hinzu.

Auch das Ausgabeformat gehört dazu. Wer einen Text auf einer Website verwenden soll, braucht mehr als eine lose Antwort: beispielsweise die freigegebene Fassung, Quellen, Bildzuordnung und Angaben für die Integration. Der benötigte nächste Arbeitsschritt bestimmt die Übergabe.

Spezialisierte Beiträge verbindlich zusammenführen

Recherche kann eine Grundlage liefern, Ausarbeitung daraus einen Entwurf erstellen und Prüfung offene Punkte sichtbar machen. Für diesen Ablauf muss klar sein, welche Fassung bearbeitet wird und welche Befunde bereits berücksichtigt sind.

Ich würde deshalb Ergebnis, Grundlage, Prüfstatus und offene Entscheidung zusammenhalten. Ein führendes Arbeitsregister ermöglicht die Wiederaufnahme am nächsten offenen Punkt. Eine Annahme darf bei der Übergabe nicht unbemerkt zum bestätigten Sachverhalt werden.

Ob ein Schritt automatisch erfolgt oder eine menschliche Entscheidung braucht, richtet sich nach Aufgabe und vereinbarten Grenzen. Diese Zuordnung gehört zur Gestaltung des Ablaufs.

Den vollständigen Ablauf beurteilen

Mein Maßstab ist das Ergebnis, mit dem der Empfänger weiterarbeiten kann. Dafür müssen Inhalt, Zugänglichkeit und Prüfstand zusammenpassen. Ein fehlender Beleg oder eine offene Entscheidung braucht eine erkennbare Behandlung.

Für einen Pilot würde ich eine begrenzte Aufgabe vollständig durchgehen und den Aufwand bis zur Übergabe erfassen. Danach lässt sich beurteilen, welche Schritte wiederholbar funktionieren und wo weitere Vorbereitung nötig ist. So wird aus einzelnen Werkzeugen eine nutzbare Arbeitsweise.

Dein nächster Schritt

Wähle eine wiederkehrende Aufgabe und beschreibe das benötigte Ergebnis samt Informationsgrundlage, Prüfung und Übergabe. Wenn Du daraus einen nachvollziehbaren KI-gestützten Ablauf entwickeln möchtest, sprich mich an.

Dein Vorhaben besprechen

Weiterdenken

Diese Fragen schließen sich an.

SustainSymphony: Wie aus einem Fachkonzept nutzbare Software wird →KI-Qualität: Wer entscheidet, ob das Ergebnis verwendbar ist? →